Firmung 
 

Als Stärkung und Vollendung der Taufe durch den Heiligen Geist dient das Sakrament der Firmung. Der Name „Firmung“ weist darauf hin: Das lateinische Wort „confirmatio“ bedeutet Stärkung. Die Firmung ist zwar ein eigenes Sakrament, ist aber eng mit der Taufe verbunden und gehört neben Taufe und Eucharistie zur Eingliederung (Initiation) in die katholische Kirche. Bei der Feier der Firmung erneuern die Firmlinge ihr Taufverspechen: Sie sagen dem Bösen ab du bekennen ihren Glauben an Gott. Der Bischof breitet über die Firmlinge seine Hände aus und spricht ein Gebet für sie. Dann salbt er unter Handauflegung die Firmlinge mit Chrisamöl. Er spricht dabei die Worte „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“. Währenddessen hat der Firmpate die rechte Hand auf die Schulter des Firmlings gelegt. Zum Abschluss wünscht der Bischof den Gefirmten den Frieden Gottes und gemeinsam werden Fürbitten gesprochen. In den meisten Gemeinden werden die Gläubigen im Alter von zwölf bis 15 Jahren gefirmt; es gibt aber auch Pfarreien mit einem niedrigeren oder höheren Firmalter. Durch eine besondere Vorbereitung erhalten die Firmlinge Informationen über das Sakrament und die Folgen, die sich daraus ergeben. Außerdem erleben sie, wie sich christliches Leben in ihrer Gemeinde entfaltet, und sie werden zum Mittun angeregt.

Die Firmung wird im Jugendalter nach Anmeldung und Vorbereitung gespendet.
Die Familien werden vom Pfarrbüro aus angeschrieben.
 

Firmlinge 2006

Das Firmsakrament wurde

am 3.10.2006

in der St. Elisabeth Kirche Eschwege

durch Weihbischof Dietl, Fulda gespendet

 

Gruppe Pfr. Wenner

 

Name

Vorname

Ort

Bödicker

Christine

37269 Eschwege

Delker

Ulrich

37281 Wanfried

Dietrich

Julia

37281 Wanfried

Haindorff

Lara

37297 Berkatal

Kaestner

Matthias

37269 Eschwege

Kolb

Simone

37269 Eschwege

Leister

Florian

Oberdünzebach

Lessinger

Ann - Christin

37269 Eschwege

Nießner

Tobias

37276 Meinhard

Schlee

Emil

37269 Eschwege

Sternal

Maximilian

37269 Eschwege

Szoldrowski

David

37269 Eschwege

Zinn

Andrea

37269 Eschwege

Gruppe Frau Borys

   

Name

Vorname

Ort

Baier

Sebastian

37269 Eschwege

Caneles

Anna

37269 Eschwege

Feininger

Regina

37269 Eschwege

Fleischer

Katharina

37269 Eschwege

Florczak

Anna

37269 Eschwege

Frank

Isabell

37269 Eschwege

Haaß

Johanna

37276 Meinhard

Köhter

Sabrina

37269 Eschwege

Langer

Marion

37269 Eschwege

Wirkner

Annkathrin

37276 Meinhard

Wirkner

Sebastian

37276 Meinhard

 

Am 3.10.2006 kam Weihbischof Prof. Dr. Karl-Heinz Diez erstmals nach Eschwege in die Kirchengemeinde St. Elisabeth um 29 Mädchen und 27 Jungen das Sakrament der  heiligen Firmung zu spenden. Die Firmlinge kamen aus den Pfarrgemeinden:

Zu den hl. Aposteln, Eschwege; St. Antonius, Abterode;

St. Nikolaus, Wanfried; St. Peter, Reichensachsen; St. Maria von den Engeln, Herleshausen,  St. Elisabeth, Waldkappel und St. Elisabeth Eschwege.

Schon bei seiner Ankunft hatten wir Messdiener das Vergnügen ihn etwas näher kennen zu lernen und stellten fest, dass er Messdiener besonders gern firmt. Von diesem Moment an war uns klar, dass diese Messe ein ganz besonderes Erlebnis werden würde. Und tatsächlich- nicht nur, dass der äußere Rahmen der Messe durch Herrn Heskamp mit dem Chor und Frau Murawska mit dem Musikkreis sehr festlich gestaltet wurde, erwartete uns in der Kirche ein strahlender Bischof, der von weiteren Pfarrern unterstützt wurde. Nach zahlreichen Begrüßungen und der Predigt vom Bischof, in der er uns wissen ließ, dass die Spendung des Firmsakramentes zu den schönsten Aufgaben eines Bischofs gehört, kamen wir zum eigentlichen Teil der Firmung, der Salbung mit dem Chrisamöl. Wir Messdiener kamen in den Genuss, als Erstes gefirmt zu werden. Jeder Firmling kniete einzeln vor dem Bischof nieder und legte seine gefalteten Hände in die Seinen, während er uns mit seinem herzlichen Lächeln  mit dem heiligen Geist besiegelte. Nach der anschließenden Eucharistiefeier und dem Ende der Messe waren alle zu einem Empfang ins Pfarrzentrum eingeladen. Dort konnte man den Bischof noch einmal etwas näher kennen lernen. Diejenigen  die nicht gekommen waren, haben auf jeden Fall etwas verpasst. Seine herzliche und menschliche Art hat uns alle sehr beeindruckt.

  Sebastian Baier und Tobias Nießner 

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