Ökumenischer Pilgerweg zum Taufgedächtnisgottesdienst auf den Hülfensberg

am 21.5.2005

    
    Zum traditionellen ökumenischen Taufgedächtnisgottesdienst auf den Hülfensberg pilgerte erstmals eine ökumenische Gruppe aus Eschwege. Der Pilgerweg begann mit einer Aussendungsfeier in der Marktkirche. Auf dem Weg zum Hülfensberg wurde immer wieder innegehalten, um ein Wort der Bibel zu hören, ein Gebet zu sprechen und ein Lied zu singen.

     Zum Taufgedächtnisgottesdienst auf dem Hülfensberg waren viele Pilgergruppen aus allen Himmelsrichtungen gekommen. Die Predigt hielt in diesem Jahr Dekan Hans-Dieter Credé aus Witzenhausen. Alle Gottesdienstbesucher waren eingeladen, zum Gedächtnis an ihre Taufe die Hand aus einer Taufschale mit Wasser zu benetzen und sich ein Kreuzzeichen auf die Brust zu zeichnen. "Auch wenn es für Protestanten etwas ungewohnt ist", meinte Pfarrer Johannes Brehm aus Großtöpfer, "ist es doch ein schönes Zeichen. Schon Martin Luther hat angeregt, den Morgen- und Abendsegen mit einem Kreuzzeichen zu verbinden." Etwa 250 Menschen folgten der Einladung. Sie erhielten auch ein Band, das aus einem grünen, einem weißen und einem roten Band geflochten war. Die Farben sollten Zeichen sein für Gott Vater, Sohn und Heiligem Geist, die in Dreieinigkeit miteinander verbunden sind und wirken.

     An den Aussichtspunkten auf dem Hülfensberg, von denen man wunderschön ins Werratal und ins Eichsfeld sehen kann, schloss der ökumenische Pilgertag mit der Bitte um Gottes Segen für die Menschen in Ost und West.
 

 

 

 

Auf dem Weg zum Hülfensberg an einer Kreuzwegstation

 

  

Außenaltar  vor dem Beginn des Gottesdienstes

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Pressemitteilung des ev. Dekanates