Sternsingeraktion 2011 in Eschwege 

Aussendung der Sternsinger in der Apostelkirche auf dem Heuberg

 

Die Sternsinger besuchen die Familien in Eschwege

 

24.12.2010 - Krippenspiel in der Apostelkirche auf dem Heuberg

mitgestaltet von den Kindern der beiden Gemeinden

und dem Musikkreis der St. Elisabeth Kirche

Adventsbasar
27. November 2010
Gemeindehaus Apostelkirche

Jakobus Musical
21. November 2010
St. Elisabeth-Kirche

Firmung in der Apostelkirche
auf dem Heuberg
12. September 2010











Samstag, 6. März 2010, St. Elisabethkirche

Ein Singspiel für die ganze Familie

von und mit Gabi und Amadeus Eidner

Elisabeth

Wenn Holzwürmer eine Prinzessin zur Freundin haben

 

************

 

Kinderfasching

 

************

Kommunionwochenende

in Uder

 

************

 

"Kinder finden neue Wege"

Sternsingeraktion 2010 in Eschwege

 

Aussendung der Sternsinger in der Apostelkirche auf dem Heuberg

 

************

 

Die Sternsinger besuchen die Familien in Eschwege

************

 

Sternsinger im Kindergarten St. Elisabeth






************


Sternsingergruppe im St. Vinzenz Altenheim

************

 

Sonntag 3. Januar 2009

„Ich steh an deiner Krippe hier -
Weihnachtskonzert vor der Krippe

in der St.Elisabethkirche, gestaltet vom Musikkreis

 

************


 

24.12.2009 - Krippenspiel in der Apostelkirche auf dem Heuberg

mitgestaltet von den Kindern der beiden Gemeinden

("St. Elisabeth" und "Zu den hl. Aposteln")

und dem Musikkreis der St. Elisabeth Kirche

 

 

6. Dezember - Familiengottesdienst

mitgestaltet vom Kindergarten und dem Musikkreis


************

 

Was ist ein "Mess-Stipendium"?

        Es war schon in der frühesten Zeit üblich, dass die Gläubigen zur Eucharistiefeier Brot und Wein und andere Gaben sowohl für die Feier selbst wie auch für die Kirche und ihre caritativen Verpflichtungen mitbrachten. Wer einen Gottesdienst in Afrika mitfeiert, erlebt diese Fülle der Gaben noch immer. In vielen Ländern ist auch heute noch das „Mess-Stipendium” die Grundlage für den Lebensunterhalt der Priester.
       In unseren Gebieten hat die Entwicklung, für die Feier der Messe Geld (das „Mess-Stipendium”) zu geben, in manchen Gläubigen die Vorstellung geweckt, man könne „die Messe bezahlen”. „Was kostet eine Messe”, ist darum eine häufige Frage.
       Wie immer im Leben kann etwas auch in die falsche Richtung gehen. Denn natürlich ist eine Messe „unbezahlbar”. Die heilige Messe aber in Verbundenheit mit Christus und der Kirche zu feiern, ist für uns eine große Hilfe im täglichen Leben. Christus selbst bittet beim Vater im Himmel: für Eltern und Verwandte, für Kranke und Leidende, für die Verantwortlichen in Staat und Kirche, für den Frieden, für Flüchtlinge, Hungernde und Heimatlose. Dass Menschen in besonderer Weise auch ihrer Verstorbenen gedenken und bitten, dass an ihnen die Erlösungstat Christi in vollem Maße wirksam sei, ist mehr als verständlich.
       Wie es unter den Lebenden Tage gibt, an denen man mehr als sonst aneinander denkt (wie zum Beispiel am Geburtstag), so ist es gute Tradition, dass man an die Angehörigen besonders anlässlich ihres Todestages denkt in der festen Hoffnung, dass sich für sie im Tod das Tor zum Himmel geöffnet hat. Ein äußeres Zeichen dafür ist für viele, an diesem Tag für die / den Verstorbenen „eine Messe lesen zu lassen”, wie es umgangssprachlich heißt.
 

************

Hand- oder Mundkommunion?
 

Von Papst Benedikt XVI. / Joseph Kardinal Ratzinger –

Ein Beitrag aus dem Buch „Gott ist uns nah“


    Nun, zunächst möchte ich sagen, dass beide Haltungen möglich sind und alle Priester darum bitten, die Toleranz zu üben, die eines jeden Entscheidung anerkennt; ich möchte darüber hinaus Sie alle bitten, solche Verträglichkeit zu üben und nicht den anderen zu verdächtigen, der sich zu einer bestimmten Form entschieden hat. Aber Sie werden fragen: Ist hier eigentlich Toleranz die rechte Antwort? Oder ist sie nicht bei diesem Allerheiligsten fehl am Platz? Nun, wiederum wissen wir, dass bis zum 9. Jahrhundert die Kommunion stehend in die Hand empfangen worden ist. Das muss gewiss nicht besagen, dass es immer so bleiben soll. Denn das Große und Schöne an der Kirche ist, dass sie reift, dass sie das Geheimnis tiefer begreift.

     Insofern hat die neue Entwicklung, die nach dem 9. Jahrhundert begann, durchaus als Ausdruck der Ehrfurcht ihr Recht und ihre guten Gründe. Aber umgekehrt müssen wir doch auch sagen, dass unmöglich die Kirche 900 Jahre lang unwürdig die Eucharistie gefeiert haben kann. Wenn wir die Texte der Väter lesen, sehen wir, aus welchem Geist der Ehrfurcht heraus sie kommuniziert haben. Bei Cyrill von Jerusalem im 4. Jahrhundert finden wir einen besonderen schönen Text. Er schildert in seinen Taufkatechesen den Kommunikanten, wie sie es machen sollen. Sie sollen vorgehen, ihre Hände zum Thron bilden, die rechte auf die linke legen, damit sie ein Thron für den König sei und zugleich ein Kreuz darstelle. Um diesen symbolischen Ausdruck voller Schönheit und Tiefe geht es ihm: Die Hände des Menschen bilden das Kreuz, das zum Thron wird, in das sich der König hineinbeugt. Die ausgestreckte, geöffnete Hand kann so zum Zeichen dafür werden, wie der Mensch sich dem Herrn entgegenhält, seine Hände öffnet für ihn, damit sie Werkzeug seiner Nähe, Thron seiner Erbarmungen in dieser Welt werden.

    Wer dies bedenkt, wird erkennen: Hier ist es falsch, um diese oder jene Haltung zu streiten. Streiten müssen und dürfen wir allein um das, worum die Kirche vor und nach dem 9. Jahrhundert gerungen hat, nämlich um die Ehrfurcht des Herzens, die sich vor dem Geheimnis des Gottes beugt, der sich in unsere Hände legt. Wir sollten dabei nicht vergessen, dass nicht nur unsere Hände unrein sind, sondern unsere Zunge auch und unser Herz auch, und dass wir mit der Zunge oft mehr sündigen als mit den Händen. Das größte Wagnis und zugleich Ausdruck für die erbarmende Güte Gottes ist es, dass nicht nur Hand und Zunge, sondern unser Herz ihn berühren darf. Dass der Herr in uns eintritt und in uns, mit uns leben, von innen her Mitte unseres Lebens und seine Verwandlung werden will.

Das Buch Gott ist uns nah kann bei KATH.NET bestellt werden (10,30 EURO)