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Sternsingeraktion 2011 in Eschwege Aussendung der Sternsinger in der Apostelkirche auf dem Heuberg
Die Sternsinger besuchen die Familien in Eschwege
24.12.2010 - Krippenspiel in der Apostelkirche auf dem Heuberg mitgestaltet von den Kindern der beiden Gemeinden und dem Musikkreis der St. Elisabeth Kirche |
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Was ist ein "Mess-Stipendium"? |
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Es war schon in der frühesten Zeit üblich, dass die Gläubigen zur
Eucharistiefeier Brot und Wein und andere Gaben sowohl für die Feier
selbst wie auch für die Kirche und ihre caritativen Verpflichtungen mitbrachten. Wer
einen Gottesdienst in Afrika mitfeiert, erlebt diese Fülle der Gaben
noch immer. In vielen Ländern ist auch heute noch das „Mess-Stipendium”
die Grundlage für den Lebensunterhalt der Priester. |
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Hand- oder Mundkommunion? Von Papst Benedikt XVI. / Joseph Kardinal Ratzinger – Ein Beitrag aus dem Buch „Gott ist uns nah“ |
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Insofern hat die neue Entwicklung, die nach dem 9. Jahrhundert begann, durchaus als Ausdruck der Ehrfurcht ihr Recht und ihre guten Gründe. Aber umgekehrt müssen wir doch auch sagen, dass unmöglich die Kirche 900 Jahre lang unwürdig die Eucharistie gefeiert haben kann. Wenn wir die Texte der Väter lesen, sehen wir, aus welchem Geist der Ehrfurcht heraus sie kommuniziert haben. Bei Cyrill von Jerusalem im 4. Jahrhundert finden wir einen besonderen schönen Text. Er schildert in seinen Taufkatechesen den Kommunikanten, wie sie es machen sollen. Sie sollen vorgehen, ihre Hände zum Thron bilden, die rechte auf die linke legen, damit sie ein Thron für den König sei und zugleich ein Kreuz darstelle. Um diesen symbolischen Ausdruck voller Schönheit und Tiefe geht es ihm: Die Hände des Menschen bilden das Kreuz, das zum Thron wird, in das sich der König hineinbeugt. Die ausgestreckte, geöffnete Hand kann so zum Zeichen dafür werden, wie der Mensch sich dem Herrn entgegenhält, seine Hände öffnet für ihn, damit sie Werkzeug seiner Nähe, Thron seiner Erbarmungen in dieser Welt werden. Wer dies bedenkt, wird erkennen: Hier ist es falsch, um diese oder jene Haltung zu streiten. Streiten müssen und dürfen wir allein um das, worum die Kirche vor und nach dem 9. Jahrhundert gerungen hat, nämlich um die Ehrfurcht des Herzens, die sich vor dem Geheimnis des Gottes beugt, der sich in unsere Hände legt. Wir sollten dabei nicht vergessen, dass nicht nur unsere Hände unrein sind, sondern unsere Zunge auch und unser Herz auch, und dass wir mit der Zunge oft mehr sündigen als mit den Händen. Das größte Wagnis und zugleich Ausdruck für die erbarmende Güte Gottes ist es, dass nicht nur Hand und Zunge, sondern unser Herz ihn berühren darf. Dass der Herr in uns eintritt und in uns, mit uns leben, von innen her Mitte unseres Lebens und seine Verwandlung werden will. Das Buch Gott ist uns nah kann bei KATH.NET bestellt werden (10,30 EURO) |